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Swiatek und Rybakina mit Mühe, aber weiter

Keystonr

Nach Jannik Sinner tut sich auch die Titelverteidigerin bei den Frauen in Wimbledon schwer. Iga Swiatek gewinnt schliesslich in drei Sätzen. Das sind die Fakten des 2. Turniertages.

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Schrei der Erleichterung: Iga Swiatek steht nach hartem Kampf in der nächsten Runde © KEYSTONE/EPA/TOLGA AKMEN

Am Ende brach sie beim Siegerinterview in Tränen aus. Iga Swiatek hat schwierige Monate hinter sich. Nach ihrem sechsten Grand-Slam-Titel vor einem Jahr in Wimbledon passte bei der Polin nicht mehr viel zusammen. In diesem Jahr ist sie noch ohne Finaleinzug, beim einzigen Vorbereitungsturnier auf Rasen in Bad Homburg scheiterte sie bereits in der Startrunde. Auch gegen Taylor Townsend, die Nummer 79 der Welt, tat sich Swiatek sehr schwer, sie setzte sich aber am Ende in gut zwei Stunden 6:1, 2:6, 6:3 durch. "Ich habe in diesem Jahr glaub noch keinen dritten Satz gewonnen", meinte sie schluchzend. Was allerdings nicht stimmt, es war der vierte Sieg über drei Sätze.

Mühe bekundete auch die als Nummer 2 gesetzte Jelena Rybakina, doch auch die Kasachin setzte sich gegen Loïs Boisson (WTA 154) in drei Sätzen 6:4, 1:6, 6:3 durch. Die Wimbledonsiegerin von 2022 und Champion in Melbourne Anfang Jahr ist eine der grossen Favoritinnen.

Einen Krimi nicht erfolgreich gestalten konnte hingegen Ben Shelton. Der Weltranglisten-Fünfte und letztjährige Viertelfinalist unterlag dem finnischen Qualifikanten Otto Virtanen (ATP 140) im Match-Tiebreak des fünften Satzes. Bei 9:8 konnte der Amerikaner einen Matchball nicht nutzen, zwei Punkte später musste er die Koffer packen.

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