Williams-Pilot Sainz beschäftigt sich derweil mit Alternativen.
Ersetzt Carlos Sainz Max Verstappen bei Red Bull?
Für Ralf Schumacher ist der Spanier, der mit seiner sportlichen Situation selbst unzufrieden ist, eine heisse Aktie auf dem Fahrermarkt. "Auf Sainz bin ich gespannt. Er hat ja scheinbar ein Angebot von Williams abgelehnt. Hängt das damit zusammen, dass Max Verstappen Red Bull verlassen könnte? Oscar Piastri hat ein bisschen an Stellenwert und Glanz verloren. Oder zieht es Sainz sogar zu Audi?", brachte der Sky Sport F1-Experte als Optionen auf.
CARLOS SAINZ 🇪🇸
Name: Carlos Sainz Vázquez de Castro, kurz: Carlos Sainz jr.
Geburtstag: 01. September 1994 (Madrid, Spanien)
Team: Williams Racing
Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, 9.)
Erster F1-Sieg: GP von Grossbritannien (2022)
Titel: -
Vorherige Teams: Toro Rosso, Renault, McLaren, Scuderia Ferrari
Das britische Traditionsteam am Teamchef James Vowles fährt den eigenen Ansprüchen 2026 weit hinterher, hat in elf Rennen erst magere elf WM-Punkte gesammelt. "Bei Williams knistert es. Das Team hat einen Riesenfehler mit dem Auto gemacht, Auch Vowles, der zum ersten Mal mit dem neuen Reglement mit seinen Leuten komplett ein Auto bauen konnte. Vowles hat sich offenbar nicht richtig aufgestellt. Auch da kracht es bestimmt", meinte Schumacher.
ZUM DURCHKLICKEN: Die Vertragslaufzeiten der F1-Piloten
Image:Weltmeister Lando Norris fährt noch bis mindestens 2027 für McLaren.
Image:Der Vertrag von Oscar Piastri beim Papaya-Team ist bis 2028 datiert.
Image:Der Vertrag von George Russell bei Mercedes läuft Ende 2027 aus.
Image:Auch Andrea Kimi Antonelli ist bei Mercedes bis 2026 Stammpilot.
Image:Der vierfache Weltmeister Max Verstappen bleibt noch bis 2028 bei Red Bull.
Image:Isack Hadjar ersetzt nach einem starken Rookie-Jahr bei den Racing Bulls Yuki Tsunoda und fährt 2026 im zweiten Red Bull.
Image:Charles Leclerc hat bei Ferrari einen Kontrakt bis 2028.
Image:Auch F1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton bleibt der Scuderia 2026 erhalten. Sein Vertrag läuft bis 2027.
Image:Alexander Albon hatte im Mai 2024 einen neuen mehrjährigen Vertrag bis mindestens 2026 bei Williams unterschrieben.
Image:Teamkollege Carlos Sainz geht 2026 in seine zweite Saison beim Traditionsrennstell.
Image:Routinier Fernando Alonso könnte bei Aston Martin seine letzte F1-Saison fahren.
Image:Auch Lance Stroll wird mindestens noch 2026 für Aston Martin an den Start gehen.
Image:Liam Lawson fährt nach seiner Ausbootung bei Red Bull auch 2026 für die Racings Bulls.
Image:Arvid Lindblad ist 2026 der einzige Rookie im Feld. Der Brite mit indisch-schwedischen Wurzeln fährt für die Racing Bulls.
Image:Youngster Oliver Bearman geht bei Haas in sein zweites F1-Jahr.
Image:Esteban Ocon hatte Alpine 2024 verlassen. Bei seinem neuen Arbeitgeber Haas hatte er einen Vertrag über mehrere Jahre unterzeichnet.
Image:Nico Hülkenberg ist aktuell der einzige deutsche Pilot in der Formel 1. Zur Saison 2025 wechselte er von Haas zu Sauber und fährt dort beim neuen Audi-Werksteam auch 2026 mit Option auf 2027.
Image:Bei Audi heisst sein Teamkollege auch weiterhin Gabriel Bortoleto.
Image:Pierre Gasly hatte im Sommer 2025 seinen Vertrag bei Alpine verlängert und fährt nun bis mindestens 2028 für den französischen Rennstall.
Image:Franco Colapinto hatte Jack Doohan nach nur sechs Rennen 2025 bei Alpine ersetzt. Alpine verlängerte seinen Vertrag für die Saison 2026.
Image:Valtteri Bottas fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. Der Vertrag geht bis 2027.
Image:Sergio Perez fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. Auch sein Kontrakt ist bis 2027 datiert.
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Geht Verstappen zu McLaren?
Voraussetzung für einen Sainz-Abgang zu Red Bull wäre allerdings ein Abschied von Verstappen. "Zwischen Verstappen und Red Bull ist ein bisschen was zerbrochen. Dieses Zukunftsthema ist auch irgendwann für das Team ermüdend. Das Team selbst hat nicht abgeliefert. Besonders zu Saisonbeginn war das Auto sehr schlecht, das Update hat immerhin halbwegs funktioniert. Aber das Auto ist sehr schwer zu fahren", erklärte Schumacher weiter.
Daher hält der 51-jährige ehemalige F1-Pilot angesichts der sportlichen Situation eine Trennung für durchaus möglich und hat auch ein Topteam für den Niederländer im Blick: "Max fühlt sich einerseits bei Red Bull zwar wohl. Andererseits ist da McLaren, wo Lando Norris mit dem Auto gewinnen kann. Max geht sicher davon aus, dass er selbst da also noch besser sein würde. Die Frage ist, ob Max den Glauben daran verloren hat, dass Red Bull es noch kann oder dauert diese Umstrukturierung zu lange für ihn."