Rote Flaggen, Probleme bei der Zeitmessung und grosse Hitze: Trotz des Chaos behielt Verstappen die Übersicht und startet den Sprint von ganz vorne.
Nach einer Chaos-Qualifikation ist Max Verstappen im Red Bull zur Pole Position für das letzte Formel-1-Sprintrennen des Jahres in Singapur gerast. Nach Verzögerungen wegen eines Crashs und Problemen mit den Zeitmesssystemen verwies der Malaysia-Gewinner aus den Niederlanden Mercedes-Pilot George Russell auf den zweiten Platz. "Ich bin natürlich glücklich, Erster zu sein", sagte der durchgeschwitzte Verstappen.
Unter dem Flutlicht auf dem Marina Bay Street Circuit sicherte sich Charles Leclerc im Ferrari Rang drei für den Sprint am Samstag (Start um 11:00 Uhr LIVE bei Sky Sport). WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli musste sich im zweiten Mercedes mit Platz sieben begnügen. Nach Getriebeproblemen im einzigen Freien Training reichte es für Nico Hülkenberg im Audi später nur zu Position zwölf.
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Streckenposten räumen Trümmerteile weg
Nach knapp sechs Minuten im ersten Durchgang wurden schon Rote Flaggen geschwenkt. Sergio Perez krachte mit seinem Cadillac in Kurve vier in die Streckenbegrenzung und demolierte sich die Front. Die Streckenposten mussten die Crash-Überreste wegräumen. Dann ging's weiter.
Aber nicht wirklich lange. Es herrschte etwas Durcheinander, wer nun wirklich weiter war. Der Auftakt des zweiten Abschnitts musste wegen "eines Problems mit den Zeitmesssystemen" verschoben werden, weil einige Rundenzeiten nicht erfasst wurden.
Verstappen beweist Durchblick
Das Problem konnte aber behoben werden, wie die Regelhüter mitteilten. Es ging wieder weiter. Dennoch wurden Erinnerungen wach an das Chaos vom vergangenen Sonntag. Da hatten Software-Probleme die Autos in Malaysia vorübergehend im Grand Prix ausgebremst. Verstappen liess sich aber trotz all der Probleme nicht aus der Ruhe bringen.
Sprints sind Mini-Events über 100 Kilometer oder in Singapur 21 Runden. Die obligatorischen Reifenwechsel entfallen. Der Sieger bekommt acht Punkte, der Achte noch einen Zähler.