skysport.ch
Sky Sport

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
News Fussball

VfB ärgert Atletico - aber lässt das Ausrufezeichen liegen

B9066B0E-7B3E-4AFC-B71A-2E797DC606C7

Der grosse Europa-Abend war zum Greifen nah. Gegen Atletico Madrid dominierte der VfB Stuttgart lange das Geschehen, ging verdient in Führung und spielte nach der Pause sogar in Überzahl. Am Ende mussten sich die Schwaben dennoch mit einem Punkt begnügen, bleiben in der Champions League aber weiter auf Playoff-Kurs.

media_api_sky_de_73821536ad7d66bac9f6
Der VfB Stuttgart überzeugte gegen Atletico Madrid über weite Strecken, musste sich am Ende aber mit einem Remis begnügen. © DPA pa

Der grosse Europa-Abend war zum Greifen nah. Gegen Atletico Madrid dominierte der VfB Stuttgart lange das Geschehen, ging verdient in Führung und spielte nach der Pause sogar in Überzahl. Am Ende mussten sich die Schwaben dennoch mit einem Punkt begnügen, bleiben in der Champions League aber weiter auf Playoff-Kurs.

Der VfB Stuttgart ist in der Champions League weiterhin auf Kurs, hat aber an einem magischen Europacup-Abend ein dickes Ausrufezeichen verpasst. Die ambitionierten Schwaben trotzten auch dem europäischen Topteam Atletico Madrid und setzten nach dem 1:1 (1:0) mit nunmehr sieben Punkten ihren starken Start in die Ligaphase fort. Für den VfB war aber nach einer vor allem in der ersten Hälfte starken Leistung mehr möglich gewesen.

Jamie Leweling brachte die lange Zeit überlegene Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeness, die in der Liga bisher masslos enttäuscht hat, in der 36. Minute in Führung und versetzte die 60.000 Fans in der Arena in Ekstase. Von den hochgelobten Rojiblancos mit Kulttrainer Diego Simeone kam zunächst herzlich wenig. Doch Julian Alvarez glich kurz nach dem Wechsel aus (47.).

Ab der 64. Minute spielte Stuttgart in Überzahl: Morten Hjulmand sah nach grobem Foulspiel Rot. Mit nur vier Punkten steht Atletico vor dem Spiel gegen den FC Bayern bereits unter Druck.

Stuttgart ambitioniert

Der VfB befindet sich dagegen in der Königsklasse vor den Aufgaben bei Galatasaray und Inter Mailand mit Blick auf die Playoffs für das Achtelfinale in einer guten Ausgangsposition. Zunächst soll aber in der Liga nach bislang vier Niederlagen am Freitag (20.30 Uhr/Sky Sport) gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach die Wende zum Besseren gelingen.

Hoeness machte kurz vor dem Anpfiff noch einmal die Ambitionen des VfB gegen Atletico deutlich. "Es ist ein grosses Spiel, das Nonplusultra, aber auch eine grosse Chance für uns. Wir wollen nicht nur ein bisschen mitspielen", betonte er.

Stuttgart überrollt Atlético in der Anfangsphase

Der VfB, mit Champions-League-Debütant Dennis Seimen im Tor, begann entsprechend mutig und stürmisch. Atletis Topkeeper Jan Oblak musste schon in der ersten Minute gegen Bilal El Khannouss und Josha Vagnoman sein ganzes Können aufbieten. Ohne Abwehrchef Cristian Romero wackelte die Defensive der Gäste, Simeone tobte bereits früh an der Seitenlinie.

Stuttgart blieb am Drücker und der erfahrene Oblak im Mittelpunkt. Atlético um Alejandro Grimaldo, Weltmeister Álex Baena oder Topangreifer Álvarez schien von der VfB-Dominanz überrascht und fand erst einmal nicht statt. Der Tabellenzweite aus Spanien hatte Glück, dass der VfB seine klare Überlegenheit nicht früher ummünzen konnte.

So dauerte es 36 Minuten, ehe Leweling den VfB mit einem abgefälschten Schuss nach einer wiederholten Balleroberung erlöste. "Das macht Spass", sagte Prime-Experte Matthias Sammer in der Halbzeit.

Schockmomente nach der Halbzeit

Doch die Freude währte nur kurz. Beim ersten vernünftigen Angriff bediente der eingewechselte Ademola Lookman den zuletzt oft kritisierten Alvarez, der eiskalt abschloss. In der Folge entwickelte sich nun ein offenes und umkämpftes Spiel. Hjulmand übertrieb es mit dem Einsatz gegen Angelo Stiller. In Überzahl übernahm Stuttgart wieder das Kommando, konnte sich aber nicht mehr belohnen.

Bewerte den Artikel
0 Bewertungen
Ihre Stimme wird gezählt.

News-Feed

Lesen Sie auch

Mehr anzeigen

Live-Sport ansehen auf

Sky Sport
Copyright Sky Schweiz SA © 2001-2026. Erstellt von EWM.swiss