ZSC Lions weiter makellos
Fünf der sieben Spiele am Dienstag enden mit einem Sieg der Gäste. Die ZSC Lions bleiben makellos. Die Fakten.
Die ZSC Lions bleiben auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen. Der Meisterschaftsfavorit Nummer eins bezwang Ajoie auswärts mit 4:2. Auf das 0:1 von Rudolfs Balcers (15.) antwortete das Heimteam noch mit dem Ausgleich durch Louis Robin (32.). Im letzten Drittel sorgte der ZSC dann allerdings für die entscheidende Differenz. Chris Baltisberger, der 13. Stürmer der Lions, brachte sein Team in der 45. Minute erneut in Führung, ehe Denis Malgin mit seinem ersten Saisontreffer auf 3:1 (57.) erhöhte. Zwar gelang Philip-Michael Devos noch der Anschlusstreffer (59.), doch machte Nicolas Baechler mit dem 4:2 ins leere Tor acht Sekunden vor dem Ende alles klar. Somit blieben die erstaunlichen Jurassier erstmals in dieser Saison ohne Punkt.
Lugano fügte Zug trotz zweimaligem Rückstand im dritten Spiel die erste Saisonniederlage zu. Den Siegtreffer der Bianconeri zum 3:2 schoss nach 88 Sekunden in der Overtime Verteidiger David Aebischer. Das 1:0 der Zuger durch Sven Senteler (7.) war ein Shorthander. Dabei verbuchte Neuzugang Vinzenz Rohrer bereits seinen fünten Assist in dieser Spielzeit. Das 2:1 von Jan Kovar neun Sekunden vor der zweiten Pause war ein Powerplay-Treffer. Luca Fazzini (30.) und Alessio Bertaggia (44.) glichen für die Luganesi zweimal aus. Für die Gastgeber war es der vierte Sieg in Serie gegen den EVZ.
Im Playoff-Final im Frühjahr zwischen Davos und Fribourg-Gottéron fiel die Entscheidung in den letzten drei Partien in der Verlängerung. Auch diesmal stand es nach 60 Minuten unentschieden (1:1) und es kam zum Shootout, in dem Samuel Walser Fribourg mit dem zehnten Penalty zum Sieg schoss. In der regulären Spielzeit hatte der formstarke Jan Dorthe (8.) den Titelverteidiger im Powerplay in Führung gebracht, ehe Brendan Lemieux für die Davoser (18.) ausglich. In der vergangenen Saison hatte der HCD nie mehr als zweimal in Folge verloren, nun kassierte er die dritte Niederlage in Serie Gottéron feierte im dritten Auswärtsspiel den ersten Sieg.
Das hoch gehandelte Genève-Servette mit dem neuen Trainer Sam Hallam kam im vierten Spiel der laufenden Meisterschaft trotz eines 0:2-Rückstands gegen die Rapperswil-Jona Lakers nach 40 Minuten zum ersten Sieg. Die letzten beiden Tore erzielten die Genfer in der Schlussminute. 49 Sekunden vor dem Ende traf Sakari Manninen zum 3:2, ehe Jesse Puljujärvi mit dem 4:2 für den Schlusspunkt sorgte. Puljujärvi hatte schon das 1:2 (44.) erzielt und hat nun bereits fünf Saisontore auf dem Konto. Die Treffer zum 2:0 erzielten die Lakers in der 30. Minute mit einem Doppelschlag innert 39 Sekunden durch Nico Dünner und Tyler Fritz. Die Rapperswiler schossen damit erstmals in dieser Saison das erste Tor.
Lausanne feierte mit einem 5:3 den sechsten Sieg in Serie gegen die SCL Tigers. Die Gäste aus dem Waadtland führten nach 40 Minuten dank drei Toren im Mitteldrittel mit 4:0. Das 2:0 (25.) und 4:0 (37.) erzielte der schwedische Verteidiger Erik Brännström, der bereits am Samstag beim 4:1-Heimsieg gegen Ambri-Piotta zweimal erfolgreich gewesen war. Zwar verkürzten die Emmentaler bis zur 46. Minute dank Toren von Hannes Björninen (nach 16 Sekunden im Schlussabschnitt) und Julian Schmutz auf 2:4, doch dämpfte Yannick Zehnder mit dem 5:2 (54.) die Hoffnungen der Emmentaler auf eine Wende. Jonathan Dahlen gelang 43 Sekunden später nur noch das 3:5.
Kloten verlor nach zwei Siegen zum Auftakt zum zweiten Mal in Folge und blieb beim 1:4 gegen den sehr effizienten Bern erstmals in dieser Saison ohne Punkte. Einer der Matchwinner der Gäste war deren Goalie-Debütant Christof von Burg. Der ehemalige Junior der Rapperswil-Jona Lakers stand zwar schon letzte Saison beim SCB unter Vertrag, kam jedoch nur bei Thurgau in der Swiss League zum Einsatz. In seinem ersten Spiel in der National League wehrte der 25-Jährige 23 Schüsse ab. Er stach damit den letztjährigen Meistergoalie Reto Berra auf der Gegenseite aus. Der Klotener Schlussmann muss das 1:2 durch den Doppeltorschützen Emil Bemström in die nahe Ecke auf seine Kappe nehmen und liess sich beim 0:1 und 1:3 nach Abprallern bezwingen.
Wenn Biel und Ambri-Piotta aufeinandertreffen, ist Spannung quasi garantiert. Zum dritten Mal in Folge endete das Duell dieser beiden Teams mit einem Tor Unterschied, wobei die Leventiner zum zweiten Mal siegten. Das entscheidende 4:3 erzielte der finnische Neuzugang Roby Järventie in der 59. Minute. Zuvor hatte Ambri zweimal einen Vorsprung preisgegeben. Nach zwei Dritteln führte Biel 2:1.