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Fünf Super-League-Teams an einem Tag im Einsatz

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Fast im Stundentakt stehen am Donnerstag die fünf Teams aus der Super League im Europacup im Einsatz. Während Thun und Lugano daheim antreten, stehen für St. Gallen, Sion und Vaduz weite Reisen an.

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Die Fans des FC Thuns beim Heimspiel gegen Dinamo Zagreb in der Champions-League-Qualifikation © KEYSTONE/PETER KLAUNZER

17.00, 18.00, 19.00, 20.00 und 20.30 Uhr: Das sind die Anspielzeiten der Europacup-Vertreter aus der Super League. Die Frühansetzungen erklären sich auch durch die drei weiten Reiserouten Richtung Osten.s

Den Auftakt in den Europacup-Abend macht aus "Schweizer" Sicht der FC Vaduz. Liechtensteins Cupsieger, der nach dem Aufstieg mit zwei knappen Niederlagen in die Super League gestartet ist, trifft auswärts auf den finnischen Klub Inter Turku. Rund 1700 Kilometer Luftlinie trennen die beiden Orte.

Die weiteste Reise steht allerdings erneut dem FC Sion bevor. Die Walliser gastieren im gut 3000 Kilometer entfernten Abowjan beim FC Noah. Die Strecke ist nur unwesentlich kürzer als zwei Wochen zuvor, als die Sittener ihr Hinspiel gegen BATE Borissow aufgrund der UEFA-Sanktionen gegen belarussische Teams im aserbaidschanischen Sumkayit (3400 km) austragen mussten.

Das dritte Auswärtsteam ist der FC St. Gallen, der sich in Tiraspol mit dem FC Sheriff misst. Die Ostschweizer, die nach dem Scheitern gegen Benfica Lissabon zwei Qualifikationsrunden in Folge überstehen müssen, um im Herbst europäisch zu spielen, legen für die Reise in die Region Transnistrien gut 1500 Kilometer Luftlinie zurück.

Während vier der fünf Teams in der Conference League antreten, darf der FC Thun als einzige Mannschaft noch auf den Einzug in die Europa League hoffen. Der Schweizer Meister empfängt den isländischen Champion Vikingur Reykjavik und möchte sich vor der langen Reise auf die Insel eine optimale Ausgangslage erarbeiten.

Den Schlusspunkt des Tages setzt der FC Lugano. Die Tessiner gehen als klare Favoriten ins Duell mit dem färöischen Klub NSI Runavik und streben ebenfalls an, das Rückspiel mit einem Polster im Rücken anzutreten.

Sämtliche Rückspiele finden genau eine Woche später statt. Ob es danach zu einem weiteren "Super-Donnerstag" kommt, liegt in den Händen der Super-League-Klubs. Die Chancen auf ein Weiterkommen stehen in allen Duellen gut.

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