Schweizer Curler scheiden aus, Schweizerinnen weiterhin makellos
Die Schweizer Curler um Skip Marco Hösli feiern an den Europameisterschaften in Ostrava im vierten Match den zweiten Sieg, scheiden aber vorzeitig aus dem Rennen um die Halbfinals aus.
Der souveräne Schweizer Auftritt beim 6:2 gegen Polen bleibt unbelohnt. Nach einem frühen 0:2-Rückstand marschierten Justin Hausherr, Simon Gloor, Marco Hösli und Philipp Hösli vom CC Glarus sicher zum Sieg, der im besten Fall die Hoffnung auf den Vorstoss in den Halbfinal noch bis zum letzten Spieltag verlängert hätte.
Aber die anderen Resultate führten dazu, dass Gastgeber Tschechien und Schweden aufgrund der Direktbegegnungen mit der Schweiz nicht mehr von den ersten beiden Plätzen verdrängt werden können. Die zwei Teams machen zusammen mit Schottland und Italien am Wochenende die Medaillen unter sich aus.
Die Schweizerinnen mit Skip Alina Pätz, die sich bereits frühzeitig für die Halbfinals qualifiziert hatten, beendeten die Round Robin mit einem fünften Sieg im fünften Spiel. Renée Frigo, Stefanie Berset, Selina Witschonke und Pätz gewannen gegen das ebenfalls für die Halbfinals qualifizierte Lettland mit 8:2. Mit einem Viererhaus im ersten End lancierten die Curlerinnen vom CC Genf das Spitzenduell ideal und gerieten danach nie in Bedrängnis. Schon nach dem sechsten End kam es zum Handshake.
Für die Schweizerinnen geht es nun am Wochenende um die Medaillen. Erster Gegner ist am Samstagnachmittag Schottland, das in der anderen Gruppe den 2. Platz hinter Schweden belegte.