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Shelton nach Sieg über Tiafoe erstmals in einem Grand-Slam-Final

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Ben Shelton bestreitet das Endspiel beim US Open. Er trifft am späten Sonntagabend auf Alexander Zverev.

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Energiebündel Ben Shelton brilliert beim US Open © KEYSTONE/AP/Frank Franklin II

Der 23-jährige Amerikaner Shelton besiegte in New York im Halbfinal seinen Landsmann Frances Tiafoe 4:6, 6:3, 6:3, 7:5 und erreichte sein erstes Endspiel bei einem Grand-Slam-Turnier.

Zuvor hatte sich der topgesetzte Deutsche Zverev in drei Sätzen gegen den Russen Karen Chatschanow durchgesetzt. Der French-Open-Sieger erreichte somit den dritten Grand-Slam-Final in Folge.

Zverev hat in Duellen mit Shelton eine makellose Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen. Dabei gab der 29-Jährige insgesamt nur einen Satz ab. Das bisher letzte Duell entschied Zverev bei den ATP-Finals 2025 für sich.

"Ich werde euch brauchen am Sonntag, um die nötige Energie aufzubringen", sagte Shelton nach dem Sieg unter dem Jubel der Fans im Arthur Ashe Stadium. "Lasst uns dies für die USA tun." Zudem gedachte er in seinem Siegerinterview am 25. Jahrestag noch den Opfern des Terroranschlags vom 11. September 2001 und sprach emotional über den Tod der Mutter seines Vaters im aktuellen Jahr. "Das hier ist für sie."

Der Weltranglistenneunte hatte im Viertelfinal in einer begeisternden Partie über fünf Sätze den Titelverteidiger Carlos Alcaraz aus Spanien bezwungen.

Vor den Augen von Showstars wie den Schauspielern Ben Stiller und Salma Hayek und Sportgrössen wie NBA-Champion Jalen Brunson und Tennis-Legende Serena Williams holte sich Tiafoe etwas überraschend den ersten Satz. Doch Shelton stabilisierte sein Spiel, diktierte das Tempo mit seinen kraftvollen Schlägen und gewann die nächsten beiden Durchgänge.

Anfangs des vierten Satzes kam es zu Spannungen, als Tiafoe nicht bereit für einen Aufschlag Sheltons war, die Hand hob und der Punkt noch einmal gespielt werden musste. "Du musst doch sofort etwas sagen, sofort", schimpfte Shelton mit der Schiedsrichterin, die aus seiner Sicht nicht schnell genug reagiert hatte. In einem hochklassigen Satz besiegelte Tiafoe seine Niederlage mit einem Doppelfehler.

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